La fortuna dei primitivi. Italienische Kunstschätze aus den Sammlungen des 18. und 19. Jahrhunderts

La fortuna dei primitivi

Bis zum achten Dezember wird es in der Galleria dell'Accademia, das florentinische Museum, das den Original David von Michelangelo ausstellt, eine Ausstellung mit dem Titel "La fortuna dei primitivi. Italienische Kunstschätze aus den Sammlungen des 18. und 19. Jahrhunderts".

Die ausgestellten Arbeiten gehörten 42 verschiedenen Sammlern – Aristokraten, Intellektuellen und prominenten Persönlichkeiten – die die italienischen Werke im 18. und 19. Jahrhundert „retteten“, die andererseits verloren gegangen wären. Diese wahren Pioniere von Sammlern, Bewunderer und Gelehrten, sorgten dafür, dass in diesen Jahrhunderte Werke aus der Spätantike, dem Mittelalter und der Frührenaissance. Die Arbeiten von Bellini, Simone Martini, Andrea Mantegna, Fra Angelico, Arnolfo di Cambio und anderen, wurden von dem harten Urteil von Vasari nicht getroffen. Stattdessen bestätigte er, dass diese Künstler, wie andere vorangehende, z.B. Raphael und Michelangelo, Repräsentanten der dunklen Zeit der Kunst waren.

Direkt zu Beginn werden die sogenannten “Primitiven” dargestellt, eine Anzahl an Künstlern, die sich zwischen der Byzantinischen Tradition – wie Lippo Memmi und die Meister der Magdalena – und der Innovation der Renaissance befinden, wie Mantegna.

Die Verbreitung der Werke dieser Künstler fand aufgrund wichtiger historischer Gegebenheiten statt: der Beginn der Herrschaft von Napoleon, zum Beispiel, der religiöse Zentren plünderte, wie Kirchen und Kloster, reich an Kunstwerken, und diese auf den privaten Markt brachte.

Die Ausstellung führt Besucher durch ein Labyrinth von Sammlungen, welche die üppigen Räumlichkeiten von Kunstsammlern darstellen, die daraus profitiert haben, diese Werke aufzubewahren.

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It also analyzes in this way an important cultural phenomenon that relates to the history of taste and collecting in Italy in those years, where Florence appears to be a privileged place, given the wealth of the Tuscan-Florentine production of works between XIV and the XV centuries.

At the Accademia Gallery the exhibition examines the main personalities who acted actively in this recovery: church leaders, nobles and scholars who didn't escape the lure of these precious art. The rooms contain paintings, sculptures and art objects belonging to the collections of Francesco Raimondo Adami, Stefano Borgia, Angelo Maria Bandini and many others in a path that is also a walk in the Italian collecting between the end of the XVIII and the beginning of the XIX century, that invites us to understand tastes and aesthetic sensibilities of the different collectors.

The paintings form the majority of the works on display, but there are also miniatures and sculptures that demonstrate the breadth and variety of interests of these collectors. So that the public can enjoy a selection of works of high quality and value that do nothing but confirm the vertices of quality achieved by Italian art from the XIII to the XV century.

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