Der Hut, zwischen Kunst und Extravaganz im Palazzo Pitti

Hat Pitti Palace

Es ist wahrscheinlich das Accessoire, das Ihnen mehr als jedes andere erlaubt, verwegen zu sein und Ihrem eigenen Stil zu folgen. Es erregt stets Aufmerksamkeit und haucht einem altmodischen Kleid, das Sie ihm Schrank vergessen haben, neues Leben ein. Für diejenigen, die es bis jetzt noch nicht erraten haben, wir reden über den Hut, zu dessen Ehre das Museo del Costume in Florenz jetzt eine Ausstellung veranstaltet.

Bis zum 18. Maihaben Sie die Möglichkeit im Palazzo Pitti die außerordentliche Sammlung des Museums zu begutachten, die mehr als 1000 Stücke verbrigt, die normalerweise ungesehen aufbewahrt werden. Nur ein Teil dieser Sammlungen, die hauptsächlich der Großzügigkeit seiner vielen Patronen zugeschrieben werden kann, wird in dieser Ausstellung zu sehen sein. In diesen Sammlungen stechen die Stücke hervor, die von den bekannten Couture Häusern wie Christian Dior, Givenchy, Chanel, Yves Saint Laurent, John Rocha, Prada, Gianfranco Ferre stammen sowie internationale Produkte bekannter Hutmacher der Gegenwart und der Vergangenheit wie Philip Treacy, Stephen Jones Caroline Reboux, Claude Saint-Cyr, Paulette. Aber ebenso gibt es zum ersten Mal Hüte von italienischen und speziell florentinischen Hutmachern, von denen viele der Öffentlichkeit eher unbekannt sind.

Diese Ausstellung bietet ebenfalls die Gelegenheit, die außergewöhnlichen Skizzen von Alberto Lattuada - Illustrateur, Designer und Stylist – zu zeigen und die Objekte von Clemente Cartoni auszustellen, einem bekannten römischen Hutmacher aus den 50ern und 60ern. Zu der Realisierung der Ausstellung hat auch das Konsortium ‚Il Cappello di Firenze‘ („Der Hut von Florenz“), die einige der charakteristischsten Beispiele der wichtigsten toskanischen Produktionsfirmen für Hüte, Erben der antiken Handwerkskunst des Strohhutes in Florenz.

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Die Ausstellung zeigt, dass der Hut in ein "Kunstwerk" verwandelt werden kann, einem Objekt, dessen ästhetische Harmonie auf der Kombination aus Form, Farbkomponenten und dekorativen Feinheiten. Es ist ein Objekt, das dem Träger volle Freiheit bietet, sich auszudrücken, und das kann aus einem historischen, künstlerischen oder lediglich ästhetischem Blickwinkel studiert werden. Außergewöhnlich, so alt wie die Welt und trotzdem immer up-to-date ist ein Hut fähig, Freude und Eleganz zu spenden und Rolle und Identität klar voneinander zu trennen.

Der Hut kommt in der Geschichte von Florenz und der Toskana in den Gemälden von Macchiaioli vor, in denen - breitkrempig, aus Stroh, Organza, Filz oder Wolle – er der absolute Protagonist ist. Aber das Accessoire ist auch eins der Schlüsselfiguren in der Geschichte des Verkleidens, vor allem im 20. Jahrhundert. Denken Sie nur an die starken Eindrücke, die der Hut auf der Leinwand und in der Kunst hinterlässt, genauso wie auf den Laufstegen dieser Welt, die verschiedenen Funktionen, die er abdeckt und den Status, den er repräsentiert.

Doch nicht nur als Accessoire, auch als Objekt des Militärs oder der Religion wird er genutzt, sowie als Symbol der Würde und der Eleganz. In den vergangenen Jahrzehnte wurde der Hut zu einem Begleiter für Trends, wie Mäntel oder Anzüge, vor allem in der Welt der Damenmode in ihrer unbegrenzten Vielfalt gibt er jedem Outfit das besondere Etwas.

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