Manufaktur der Halbedelsteine


Das Museum:
Das Museum ist der alten florentinischen Tradition des Halbedelsteinmosaik ( das so genannte “commesso”) gewidmet. Dank der Medici wurde im 15. Jahr. die alte Technik, schon von den Ägypter, Griechen und Römer um Mosaikwerke aus Marmor und Halbedelsteine ( aus Quarz, Kalzedonium, Jaspis, Lasur) benutzt, wiederaufbelebt.
Seit Jarhunderte schaffen die florentinischen Handwerker wunderbare architektonische Verschmückungen und die kostbarsten Gegenstände für kirlichen und alltäglichen Gebrauch, mit den natürlichen Farben der Steine in Teile geschnitten und mit grosser Geschicklichkeit nebeneinander gestellt.

Zur Geschichte:
Das Opificio der Halbedelsteine wurde 1588 offiziell von Ferdinando der Erste der Medici gegründet und für mehr als drei Jahrhunderte wurde der grösste Teil der Arbeit der Ausschmückung der Prinzenkapelle, das medizäische Mausoleum, gewidmet. Architekte und Bildhauer wie Bernardo Buontalenti, Matteo Rigetti und Pietro Tacca haben da Opificio dirigiert. Die Werkstätte vorher im asino Mediceo und danach in den Uffizi untergebracht, wurden 1796 in den jetzigen Sitz verlegt. Das Museum, Teil des Instituts, hat langsam seine Gestalt Ende 18. Jahr. angenommen, als die Tätigkeit des Opificio im Bereich der Kunstwerkerestaurierung sich entwickelte.
Es wurde 1995 umgestaltet und mit einer Lehrabteilung für die Geschichte des Labors und der technischen Einzelheiten der Verarbeitung versehen.

Die Sammlungen:
Im Museum befindet sich eine grosse Zahl von Themen mit der Technik des “commesso” ausgeführt, eiene regelrechte “Steinmalerei“: Portraits, Wappen, abstrakte Verziehrungen, Landschaften, Geschichten mit Figuren, archtektonische Ansichten. Eine wichtige Abteilung ist den naturalistischen Themen gewidmet, besonders den Blumenmotiven, die oft zusammen mit Obst und Vögel verarbeitet wurden und sehr erfolgreich zwischen dem 16. und 17. Jahr. waren. Unter den ausgestellten Gegenstände kann man Bilder, Tischplatten, Vasen, Käste, kleine Skulpturen, Kameen, Schränke und Screibtische, und weiter andere Sachen oft zusammen mit Ebenholzund vergoldete Bronze.In der Abteilung des Edelsteinelabors, zusammen mit den Werktisch und den Arbeitswerkzeuegen aus dem 17. Jahr., kann man die Muster der hunderte kostbaren Steine bewundern, welche die besonders reiche, steinerne Palette, der “commesso“ Arbeiter zur Verfügung, bildeten.

Bedeutende Werke:
Wappen der Medici-Lorena, aus weichen Steine und Perlmutter, Ende 16. Jahr.
Kopf aus roten Marmor von Cosimo der Erste, von B. Buontalenti.
Paneele aus Halbedelsteine für den Alta der Cappella dei Principi, Anfang 17. Jahr.
Kleiner Schrank für Tisch aus Ebenholz und Halbedelsteine, Prager Manufaktur.
Weihwasserbecken für Zimmer, aus Halbedelsteine und vergoldete Bronze, Anfang 18. Jahr.
Grosse Kamee von Cosimo der Dritte, Anfang 18. Jahr.
Blick des Pantheons, Bild aus Halbedelsteine “commesso”, 1797 ca.
Tische mit Vögel, Blumen und Obst, 19. Jahr.